Test – WIG

WIG

Wolframinnertgasschweißen (WIG; 141)


Beschreibung:

Ein Lichtbogen brennt zwischen einer nichtabschmelzenden Wolfram-Elektrode und dem Werkstück in einem inerten Schutzgasmantel. Der Schweißstab wird stromlos abgeschmolzen. Die Schweißstabzufuhr erfolgt manuell oder mechanisch.

Stromquelle:

Gleich- und Wechselstrom mit fallender Kennlinie. WIG-Schweißgerät mit HF-Zündung und zusätzlichen Steuerfunktionen.

Wolframelektroden:

nach DIN EN ISO 6848

Schutzgase:

Argon, Helium, Wasserstoff und Formiergas nach DIN EN ISO 14175

Schweißstäbe:

für unlegierte Stähle und Feinkornbaustähle nach DIN EN ISO 636

Anwendung:

Fast alle Metalle schweißbar, Verbindungsschweissen in alle Schweißpositionen.
Hauptsächlich für Qualitätsschweißungen im Rohrleitungs-, Kessel-, Behälter- und Reaktorbau, Maschinenbau, Flugzeugbau, Raumfahrt, auch Auftragschweißen.

Blechdicken:

von 0,2mm bis 6 mm Werkstückdicke (aus wirtschaftlichen Gründen)

Wissenstest – WIG

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2 Kommentare

  • Hallo, ich habe eine kurze Frage: Wieso sollte man aus WIRTSCHAFTLICHEN Gründen die empfohlene Werkstückdicke beachten? Was passiert, wenn die Dicke 0,2mm untersteigt?
    Viele Grüße

    • Hallo, und entschuldige bitte die verspätete Antwort.

      Der Begriff „Wirtschaftlichkeit“ bezieht sich hier auf das dickere Material, da die Abschmelzleistung des Verfahrens nicht sehr groß ist, alternativ wäre eine Kombination zweier Schweißprozesse z.B. Wurzel = WIG und Zwischen- und/oder Decklage = MAG.

      Hier ein Auszug eines führenden Schweißgeräteherstellers über das dünnere Material, meine Angaben beziehen sich auf die Aussage der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten: „Die untere Grenze der Anwendbarkeit des WIG-Verfahrens liegt bei Stahl bei etwa 0,3 mm, bei Aluminium und Kupfer bei 0,5 mm.“

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