Test – Brennschneiden

Brennschneiden

Brennschneiden mit der Acetylen-Sauerstoffflamme


Beschreibung:

Die Heizflamme (Vorwärmflamme), erwärmt die Oberfläche des zu trennenden Werkstückes lokal begrenzt auf Zündtemperatur, welche bei Baustahl zwischen 1150 und 1250 °C liegt.
Anschließend verbrennt der Werkstoff mit dem zugeblasenen Sauerstoff (Schneidsauerstoff).
Bei Stahl reagiert das Eisen mit dem Sauerstoff zu dünnflüssigem Eisenoxid, das als Schlacke bezeichnet wird. Die Schlacke und etwa 20 % des flüssigen Eisens werden durch die kinetische Energie des Schneidsauerstoffs ausgeblasen.
Der Schneidsauerstoffstrahl hat demnach einerseits die Aufgabe, den für die Verbrennung nötigen Sauerstoff bereitzustellen und andererseits, die entstehende Schlacke auszublasen.
Durch die bei der Verbrennung freiwerdende Wärme werden auch die darunterliegenden Werkstoffschichten auf Zündtemperatur erhitzt und durch den Sauerstoffstrahl verbrannt.
In die Tiefe setzt sich der Prozess daher ohne Hilfe der Heizflamme fort, diese ist nur nötig für die Bewegung in Schnittrichtung, um die Oberseite des Werkstücks auf Zündtemperatur zu erhitzen.

Werkstoffe:

un- und niedriglegierte Stähle und Titan

Blechdicken:

zwischen 2 mm und bis zu 3 Metern; üblich sind jedoch Dicken zwischen 10 mm und 300 mm.

Wissenstest – Brennschneiden

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