Test – MAG/MIG

MAG/MIG

Metall-Schutzgasschweißen (MSG; MIG 131/MAG 135)


Beschreibung:

Eine endlose Drahtelektrode wird von einer Drahtfördereinrichtung dem Lichtbogen zugeführt und unter einem Schutzgasmantel aus einem inerten Gas (MIG) oder einem Aktivgas (MAG) abgeschmolzen.
Die Stromquelle verfügt über eine flache Belastungskennlinie und spezielle Schweißeigenschaften. Es können sich in Abhängigkeit von der Schweißstromstärke verschiedene Lichtbogenformen ausbilden.
Das Impulsschweißen bringt Vorteile beim Verschweißen von Al- und CrNi-Werkstoffen.

Drahtelektroden:

nach DIN EN ISO 14341 für unlegierte Stähle und Feinkornbaustähle (z. B. G3Si1 oder G4Si1)

Schutzgase:

nach DIN EN ISO 14175 z. B. Mischgas M21 (82 % Ar + 18 % Co²)

Anwendung:

Verbindungsschweissen in allen Positionen z.B. im Stahl-, Behälter- und Brückenbau, Auftragschweißen.
Verbindungsschweissen von unlegierten, niedrig legierten und hoch legierten Stahl, mit aktiven Gasen wie Kohlendioxid, Mischgase. Nichteisenmetalle werden mit inerten Schutzgasen (Argon, Helium) verschweisst.

Blechdicken:

ab 0,5 mm

Wissenstest – MAG/MIG